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Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Beschwerden treten häufig in unterschiedlichsten Formen mit verschiedenen Symptomen auf.

Magen-Darm-Erkrankungen

Was sind Magen-Darm-Erkrankungen?

Wenn der Bauch schmerzt, unangenehme Blähungen oder Durchfall einsetzen: Magen-Darm-Erkrankungen und -Beschwerden treten häufig in unterschiedlichsten Formen mit verschiedenen Symptomen auf. Oftmals ist der Leidensdruck hoch, denn die Verdauung gilt in unserer Gesellschaft immer noch als sensibles Thema und ist gleichzeitig von zentraler Bedeutung für ein gesundes Immunsystem, einen ausgeglichenen Nährstoffhaushalt und das allgemeine Wohlbefinden.

Vorübergehende Verdauungsstörungen verschwinden häufig innerhalb weniger Tage von allein wieder, einfache Behandlungsmaßnahmen können die unangenehmen Beschwerden sanft lindern. Treten Magen-Darm-Beschwerden jedoch ohne offensichtliche Ursache, wiederholt, in starker Intensität oder mit einem plötzlichen Verlust von Körpergewicht auf, kann dies auf schwerere Grunderkrankungen im Magen-Darm-Bereich hindeuten. Diese sollten möglichst frühzeitig von einem Arzt diagnostiziert und anschließend behandelt werden.

Wie unsere Verdauung funktioniert

Durch die Verdauung von Nahrung wird der Körper mit Nährstoffen versorgt, die diesem als Treibstoff und zum Erhalt des Körpers dienen. Dabei werden der Nahrung in verschiedenen Schritten Nährstoffe entzogen und deren einzelne Bestandteile dem Stoffwechsel zugeführt. Die Zerteilung der Nahrung in ihre Grundbestandteile ist eine wichtige Voraussetzung, damit die Stoffe aus dem Verdauungstrakt in die Blutbahn geschleust und innerhalb des Körpers genutzt werden können. Diese Zerkleinerung geschieht zunächst mechanisch durch das Kauen im Mund und im weiteren Verlauf durch sogenannte Enzyme.

Der Vorgang der Verdauung beginnt schon bei der Nahrungsaufnahme über den Mund. Dort wird die Nahrung mechanisch durch das Kauen und durch im Speichel befindlichen Verdauungsenzyme zerteilt und somit für die weiteren Verdauungsschritte vorbereitet.

Anschließend gelangt der Speisebrei durch die Speiseröhre in den Magen. Dort beginnt ein weiterer Verdauungsschritt. Mithilfe der Magensäure werden potenziell gefährliche Erreger aus der Nahrung abgetötet. Dies ist ein wichtiger Schutzmechanismus, um Infektionen zu verhindern. Zudem sind in der Magensäure verschiedene Enzyme enthalten.

Mit geballter Kraft zersetzen Säure und Enzyme insbesondere die Eiweiße aus der Nahrung. Die Verdauung der Kohlenhydrate, die im Mund begonnen hat, läuft aufgrund des sauren Milieus erst im Dünndarm weiter. Fette hingegen werden im Magen bereits teilweise vorverdaut. Dies geschieht zum Beispiel durch mechanische Bewegungen, aber auch durch Enzyme.

Der Nahrungsbrei wird weiter zerkleinert und gelangt portionsweise in den Zwölffingerdarm. Der Zwölffingerdarm ist der erste Teil des insgesamt fünf bis sechs Meter langen Dünndarms. Hier wird die Verdauung durch Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und aus der Gallensäure der Leber fortgesetzt.

Dieser Vorgang ist notwendig, um die Fette aus der Nahrung weiter verwertbar zu machen.

Die Verdauung wird in den sich anschließenden Dünndarmabschnitten fortgesetzt. Hier findet die weitere Aufspaltung der Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße und auch die Aufnahme von Flüssigkeit statt.

Der Dünndarm spielt eine besondere Rolle im Verdauungsprozess, da vor allem hier die Nährstoffbestandteile in die Blutbahn aufgenommen und so vom Körper weiter verwertet werden.

Durch verschiedenste, zum Teil wellenförmige Muskelbewegungen der Dünndarmwand gelangt der Speisebrei schließlich in den Dickdarm. Dort werden die restlichen Nährstoffe und insbesondere Flüssigkeit entzogen.

Aus den unverdaulichen Resten entsteht so eingedickter Stuhl, der schließlich über den Darmausgang (After) ausgeschieden wird.

Am Verdauungsprozess sind also eine Vielzahl an Organen sowie fein aufeinander abgestimmte biochemische Vorgänge beteiligt, sodass schon kleine Veränderungen zu unangenehmen Störungen führen können.

So äußern sich Magen-Darm-Erkrankungen: die Symptome

Die Symptome bei Magen-Darm-Beschwerden können vielfältig sein. Dabei ist entscheidend, welcher Teil des Verdauungssystems konkret betroffen ist. Erkrankungen im Magen machen sich häufig über Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl oder Sodbrennen bemerkbar. Ist das Gleichgewicht des Darms gestört, klagen Betroffene beispielsweise über Blähungen, Druckschmerz oder Stuhlveränderungen wie Durchfall, Verstopfung oder Schleimauflagerungen im Stuhl. Bei plötzlich auftretenden oder länger andauernden Beschwerden und Blutbeimengungen im Stuhl sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Da der Magen-Darm-Trakt nicht nur für die Nährstoffaufnahme, sondern auch für das menschliche Immunsystem eine immense Bedeutung einnimmt, werden Magen-Darm-Erkrankungen häufig durch nicht direkt zuordenbare Beschwerden begleitet. Diese resultieren daraus, dass der Körper insgesamt geschwächt ist. So kann es als Folge oder im Zusammenhang mit Magen-Darm-Beschwerden auch zu Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Muskel-, Glieder- oder Kopfschmerzen kommen.

Die Ursachen für Magen-Darm-Beschwerden

Da die Verdauung ein Zusammenspiel aus einer Vielzahl an Organfunktionen und biochemischen Vorgängen ist, können die diversen Magen-Darm-Erkrankungen und -Beschwerden ebenso vielfältige Ursachen haben.

Bereits fettiges Essen kann den Magen-Darm-Trakt überfordern und Beschwerden wie Magenschmerzen und Durchfall auslösen. Auch psychische Vorgänge wie Nervosität können zu genau den gleichen Beschwerden führen. Dementsprechend schwierig ist es, immer eine oder alle Ursachen zu identifizieren.

Aus diesem Grund werden im Folgenden nur eine Auswahl möglicher Ursachen für Magen-Darm-Beschwerden genannt:

  • Ungesunde Ernährung und Essverhalten (z. B. zu süß/fettig/scharf, zu große Portionen, ballaststoffarme Kost, unzureichende Flüssigkeitszufuhr, zu hastiges Essen, unzureichendes Kauen …)
  • Ungesunder Lebensstil (z. B. Dauerstress, Konsum von Alkohol oder Nikotin)
  • Bewegungsmangel
  • Nebenwirkungen von Arzneimitteln (z. B. Schmerzmittel)
  • Hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Salmonellen, verdorbene Lebensmittel und Getränke
  • Reizmagen oder Reizdarm-Syndrom
  • Lebensmittelunverträglichkeiten oder Intoleranzen (z. B. Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit)
  • Infektionen mit Bakterien (z. B. Helicobacter pylori, Campylobacter, Escherichia coli) und Viren, infolgedessen ggfs. Entzündungen wie eine Gastroenteritis
  • Parasitenbefall (z. B. Würmer)
  • Blinddarmentzündung

Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis)

Eine der häufigsten Erkrankungen ist die Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis) aufgrund von Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren, auch als Magen-Darm-Infekt bekannt. Diese gelangen durch unzureichende Hygiene, kontaminierte Lebensmittel oder auch durch Infektion von Mensch zu Mensch in den Magen-Darm-Trakt und lösen dort Entzündungsprozesse aus. Die Magen-Darm-Entzündung wird im Volksmund auch Magen-Darm-Grippe genannt, auch wenn sie mit der eigentlichen Grippe (Influenza) nichts gemein hat.

Die von den Viren oder Bakterien verursachten Entzündungsprozesse im Magen-Darm-Trakt können dessen Funktion massiv beeinträchtigen. Der typische Brechdurchfall ist eine sehr unangenehme, aber normale Reaktion des Körpers auf die Infektion und dient dazu, die Krankheitserreger schnellstmöglich wieder auszuscheiden.

Der wirkliche Risikofaktor bei dieser Erkrankung ist der massive Flüssigkeits- und Elektrolytverlust: Gerade bei Babys, Kindern, älteren oder abwehrgeschwächten Personen sowie längeren Verläufen muss dieser unbedingt adäquat ausgeglichen werden. Nur durch ausreichende Flüssigkeits- und Mineralienzufuhr kann eine bedrohliche Austrocknung des Körpers verhindert werden.

Reizdarm

Der „Reizdarm“ ist keine Diagnose im klassischen Sinne. Es handelt sich eher um mehrere Symptome, die sehr häufig beschrieben und unter dem Begriff Reizdarmsyndrom zusammengefasst werden. Denn im Gegensatz zu den meisten Erkrankungen sind die Ursachen des Reizdarmsyndroms oft unklar.

Es gibt verschiedene Ansätze, die jedoch bislang wissenschaftlich nicht ausreichend belegt sind. Darunter fallen diverse Veränderungen im Darm wie beispielsweise eine gestörte Darmperistaltik, eine ungewöhnlich hohe Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, eine erhöhte Immunaktivität in der Schleimhaut, eine gestörte Darmflora oder auch Veränderungen in Folge eines Magen-Darm-Infektes; diese können jedoch auch in Verbindung mit anderen Darmerkrankungen auftreten.

Zudem können psychische Belastungen wie akuter Stress Reizdarm-Symptome hervorrufen und verstärken. Wichtig ist, dass der Arzt eine Ausschlussdiagnose stellt, um mögliche Grunderkrankungen, Lebensmittelunverträglichkeiten oder Infektionen auszuschließen.

Patienten mit Reizdarm klagen über chronische Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfung. Die unangenehmen Beschwerden können unterschiedlich stark ausfallen und in den verschiedensten Situationen auftreten. Dies kann das Alltagsleben der Betroffenen stark belasten. Manche haben nur leichte Beschwerden, andere klagen über starke Durchfälle und Magenkrämpfe.

Da die Ursache häufig nicht exakt zu benennen ist, gestaltet sich auch die Behandlung dieses chronischen Leidens schwierig. Deshalb müssen gegebenenfalls verschiedene Behandlungsmaßnahmen ausprobiert werden, was den Betroffenen zusätzliches Durchhaltevermögen und Disziplin abverlangt. Manchmal können schon eine Ernährungsumstellung und Stressreduktion helfen. Hinsichtlich des richtigen Ernährungskonzeptes gibt es jedoch keine Patentlösung, dieses muss immer individuell erarbeitet werden. Auch pflanzliche Mittel, Probiotika und Medikamente können dabei helfen, die Beschwerden zu lindern.

Ein Risiko für schwerere Erkrankungen stellt der Reizdarm in der Regel nicht dar. Da der Umgang mit den Beschwerden aber viele Betroffene sehr belastet und deren Lebensqualität massiv einschränken kann, ist es wichtig, die richtigen Behandlungsmaßnahmen zu finden und zu ergreifen.

So diagnostiziert der Arzt Magen-Darm-Erkrankungen

Der Hausarzt führt zunächst ein ausgiebiges Anamnese-Gespräch mit dem Patienten. Vorübergehende harmlose Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen oder leichte Magen-Darm-Infekte, etwa durch verdorbene Speisen, können meist durch gezieltes Nachfragen festgestellt und mit einfachen Mitteln gut behandelt werden. Hier wird etwa nach dem Zeitpunkt, den allgemeinen Umständen und der Dauer und Häufigkeit des Auftretens gefragt.

Anschließend untersucht der Arzt den Patienten auch körperlich. Er hört auf die Darmgeräusche und tastet den Bauch ab. Hierbei unterscheidet der Arzt zwischen vorübergehenden Ursachen wie Luftansammlungen im Darm und Hinweisen auf ernsthaftere Erkrankungen. Eine mögliche akut behandlungsbedürftige Erkrankung ist etwa die Blinddarmentzündung. Einen Hinweis auf eine Blinddarmentzündung kann aufgrund ihrer charakteristischen Schmerzausstrahlung bereits das einfache Abtasten der Bauchdecke durch den Hausarzt liefern. Ebenso kann bei Verdacht auf eine Enddarmerkrankung eine reine Tastuntersuchung des Enddarms erste Hinweise liefern.

Möchte der Arzt einen bestimmten Verdacht untermauern, kann anschließend eine Blutuntersuchung und die Auswertung der Ergebnisse erfolgen. Bei Verdacht auf Infektionen, einem Befall durch Parasiten wie Würmer oder bei Darmblutungen wird der Arzt eine Stuhluntersuchung durchführen. So vielfältig wie die unterschiedlichen Infektionsgeschehen können auch die Ursachen für Blutbeimengungen im Stuhl sein. Sichtbares (hell-)rotes Blut im Stuhl kann etwa aufgrund von Hämorrhoiden oder kleinen Verletzungen im Enddarmbereich auftreten. Für den Patienten nicht direkt sichtbare dunkle Blutbeimengungen werden durch eine Stuhluntersuchung im Labor festgestellt und können auf Beschädigungen in bestimmten Abschnitten des Magen-Darm-Traktes bis hin zu Darmkrebs hinweisen.

Wenn die bisherige Diagnostik noch nicht zu einem eindeutigen Ergebnis geführt hat, empfiehlt sich eine Überweisung zum Facharzt (Gastroenterologe). Spätestens dort wird der Bauch per Ultraschall untersucht und die Gewebestrukturen der Organe genauer betrachtet. Dabei ist es möglich Zysten, freie Flüssigkeitsansammlungen, Gewebeveränderungen oder Tumore zu erkennen. Sollte der Arzt eine weiterführende Bildgebung, etwa eine Computer- oder Kernspintomographie benötigen, wird er diese bei dem Patienten gezielt durchführen lassen.

Von diagnostischer Bedeutung ist die Spiegelung (Endoskopie) von Magen oder Darm. Die Darmspiegelung ist auch fester Bestandteil der altersabhängig regelmäßig empfohlenen Vorsorgemaßnahmen in der Darmkrebs-Früherkennung. Bei einer Magen- oder Darmspiegelung wird dem sedierten Patienten ein spezieller Schlauch mit einer winzigen Kamera an der Spitze über die Speiseröhre oder den Enddarm eingeführt. Die Aufnahmen ermöglichen dem behandelnden Arzt, die Magen- oder Darmwände von innen zu betrachten und bei Bedarf Gewebeproben zur genaueren Analyse zu entnehmen.

Was hilft bei Magen-Darm-Beschwerden oder -Erkrankungen?

Die konkrete Behandlung hängt von der individuellen Diagnose ab. Hier muss zunächst zwischen vorübergehenden leichten Beschwerden und ärztlich diagnostizierten Grunderkrankungen unterschieden werden. Vorübergehende Beschwerden können häufig in Eigenbehandlung mit einfachen, pflanzlichen Mitteln gelindert und der körperliche Genesungsprozess unterstützt werden. Dagegen macht die Diagnose einer ernsthaften Magen-Darm-Erkrankung eine tiefergehende, gegebenenfalls auch invasivere Behandlung notwendig und gehört zwingend in die Hände eines Arztes.

Welche Maßnahmen können akute Magen-Darm-Beschwerden lindern?

Jeweils passend zum individuellen Beschwerdebild werden die Behandlungsmaßnahmen und Medikamente ausgewählt. Wichtig ist, dass die Auslöser der Beschwerden, wenn möglich sofort und dauerhaft vermieden werden. Falls notwendig, können zur Besserung einzelner Symptome kurzzeitig beispielsweise Durchfallmittel, Abführmittel oder andere Arzneimittel mit pflanzlichen oder chemischen Wirkstoffen zum Einsatz kommen.

Bei einer Magen-Darm-Infektion (Magen-Darm-Grippe) reichen erhöhte Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr, Schonkost sowie Bettruhe häufig aus. Das Immunsystem des Körpers heilt den akuten Infekt oftmals innerhalb weniger Tage selbständig aus. Falls der Durchfall unterbunden werden muss, können kurzfristig Arzneimittel gegen Durchfall zum Einsatz kommen. Das Auflegen einer Wärmflasche kann leichte krampfartige Beschwerden lindern und eine vorübergehende Schonkost – mit beispielsweise leichten Gemüsebrühen – das Verdauungssystem entlasten und unterstützen.

Um eine gesunde Darmtätigkeit zu begünstigen oder leichten Durchfällen und Verstopfungen vorzubeugen, können je nach Beschwerdebild eine ausgewogene ballaststoffreiche Mischkost, fermentierte Nahrungsmittel oder spezielle probiotische oder prebiotische Präparate zum Aufbau einer gesunden Darmflora beitragen.

Darüber hinaus gibt es einige Möglichkeiten, den Heilungsverlauf verschiedener Magen-Darm-Erkrankungen zu begünstigen. Spezielle Arzneitees gegen Magen-Darm-Beschwerden enthalten Heilpflanzen wie beispielsweise die Pfefferminze oder ideal aufeinander abgestimmte Heilkräuter-Mischungen. Ihre rein pflanzlichen Inhaltsstoffe haben sich zur Linderung von leichten Magen-Darm-Beschwerden seit Jahrhunderten traditionell bewährt.

Darüber hinaus trägt das Trinken von Tee dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt des Körpers aufzufüllen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ganz besonders bei übermäßigen Flüssigkeitsverlust aufgrund eines Brechdurchfalls sowie zum Lösen einer Verstopfung wichtig. Die wohltuende Wärme eines Tees sorgt zudem für einen krampflösenden Effekt im Magen-Darm-Bereich. Arzneitees können somit zu einer schnelleren Genesung beitragen.

Bei krampfartigen Verdauungsbeschwerden, Blähungen und dem Reizdarmsyndrom gewinnen auch andere Arzneimittel mit rein pflanzlichen Wirkstoffen stetig an Bedeutung. Die in festen Phytotherapeutika enthaltenen, hochwertig gewonnenen Heilpflanzenextrakte, wie beispielsweise Pfefferminzöl in Sidroga ColoPhyt®, können etwa die für das Reizdarmsyndrom oft typischen krampfartigen Beschwerden lindern. Dadurch wirken sie entspannend auf die Verdauungsorgane. Pflanzliche Mittel können je nach Beschwerdebild eine gute Alternative zu chemischen Wirkstoffen darstellen, da ihre natürlichen Wirkstoffe in der Regel gut vertragen werden und sie nach Rücksprache mit einem Arzt auch für eine längerfristige Anwendung geeignet sein können.

Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.